Aller au contenu principal
Unsere Partnerstellen
VS VD FR BE NE SH SO SG AR GR UR OW SZ ZG TI JU ZH BL TG AI GL NW LU AG
  • Zürich

    044 361 92 56

  • OSTSCHWEIZ

    052 721 52 92

  • AARGAU/SOLOTHURN

    062 823 11 66

  • BASEL

    061 261 42 41

  • ZENTRALSCHWEIZ

    041 410 10 14

  • WESTSCHWEIZ

    079 197 21 15

  • TESSIN

    091 922 97 55

  • Graubünden

    044 361 92 56

Über die Patientenstelle

  • Wir bieten im Einzelfall Unterstützung in sämtlichen Anliegen im Sozial- und Gesundheitswesen.

  • Wir engagieren uns für eine partnerschaftliche Stellung der Patientinnen und Patienten im Gesundheits- und Sozialwesen, für mehr Transparenz und Verbesserungen, für Qualität der medizinischen und pflegerischen Leistungen sowie in der Gesetzesarbeit.

Unsere Dienstleistungen

Information und Aufklärung über Ihre Rechte und Pflichten als PatientInnen

Abklärung von Behandlungsfehlern und Durchsetzung von Schadensansprüchen

Klärung und Vermittlung bei Konflikten

Durchsetzung von Leistungsansprüchen bei Sozial- und Privatversicherungen

Vorstand
Erika Ziltener (PS Zürich) Präsidentin
Baptiste Hurni (PS Westschweiz) Vizepräsident
Simone Abt (PS Basel) Zentralvorstandsmitglied
Claudia Bernasconi Malguerra (PS Tessin) Zentralvorstandsmitglied
Bernhard Burger (PS Zentralschweiz) Zentralvorstandsmitglied
Karin Fattinger (PS Zürich) Zentralvorstandsmitglied
Peter Wohnlich (PS Ostschweiz) Zentralvorstandsmitglied
Simon Zurich (PS Westschweiz) Zentralvorstandsmitglied
  • Wir sind auf Ihre Unterstützung angewiesen!

  • Helfen Sie uns mit einer Spende auf die Kontonummer 85-277600-0

Skandal am Universitätsspital Zürich – Patientensicherheit massiv gefährdet
Skandal am Universitätsspital Zürich – Patientensicherheit massiv gefährdet

Die Affäre in der Herzchirurgie des Universitätsspitals Zürich (USZ) ist aus verschiedenen Perspektiven und zu Recht seit Tagen in den Medien. Patientinnen und Patienten waren gefährdet und deren Sicherheit nicht gewährleistet. Das ist dramatischen. Noch ist nicht klar, wie es in der Herzchirurgie weitergeht.

Der DVSP fordert einen Neuanfang. Mit dem Rücktritt der beiden Herren Waser und Zünd wäre ein erster wichtiger Schritt gemacht. Denn wie die Recherchen des Tagesanzeigers zeigen, waren USZ intern die Missstände bekannt, auf allen Ebenen, trotzdem reagierte die Leitung nicht. Erst als die Öffentlichkeit von den Missständen erfahren hat, kommt es zu Massnahmen. Der Spitalratspräsident fordert eine externe Meldestelle, gleichzeitig wird bekannt, dass dem Whistleblower gekündigt wurde. Also was jetzt: Soll eine Gefährdung der Patientinnen- und Patientensicherheit gemeldet oder abgewiegelt werden?

Das USZ bestätigt ein wissenschaftliches, jedoch kein medizinisches Fehlverhalten. Das ist in sich ein Widerspruch. Eine Behandlung muss nach dem Stand der medizinischen Wissenschaft erfolgen. Das eine bedingt das andere und wirft auch ethische Fragen auf. In diesem Bereich müssen die Swissmedic und die Ethikkommissionen den Sachverhalt prüfen und allfällige Massnahmen ergreifen.

Wie weit das medizinische Fehlverhalten mitverantwortlich an den Todesfällen nach den Eingriffen, notwendigen Folgeoperation und/oder bleibenden Schäden ist, muss im Interesse der Patientinnen und Patienten und deren Angehörigen gründlich und von unabhängigen Expertinnen und Experten abgeklärt werden.

Fehlerhafte Führung eines Patientendossiers verhindert die Sicherheit des Patienten und gefährdet ihn damit. Auch das ist ein medizinisches Fehlverhalten und ist in der Berichterstattung belegt.

Die Spitaldirektion und Führung haben ihre Verantwortung nicht wahrgenommen und vermitteln auch nicht den Eindruck, sie würden der Sache radikal auf den Grund gehen. Nur so aber kann das verspielte Vertrauen der Patientinnen und Patienten zurückgewonnen werden.

Jetzt geht es in die Zukunft: Die Bevölkerung und die Patientinnen und Patienten haben ein Anrecht auf Transparenz und laufende Informationen, wie die Herzchirurgie im USZ wieder zu dem wird, was sie sein muss: Eine universitäre Abteilung mit hochstehender Medizin, mit dem Ziel die Patientinnen- und Patientensicherheit und eine qualitativ hochstehende Behandlung zu gewährleisten.

Der DVSP fordert die Kenntnisnahme, dass die Patientenstellen seit Jahren auch für Fachleute Anlaufstellen sind. In den vergangenen Jahren konnten wir einige Konflikte auch in Spitälern oder Pflegeheimen lösen. Wir waren immer für alle da und sind es noch immer!

 

https://www.zeit.de/2020/24/universitaetsspital-zuerich-skandal-herzchirurgie-betrug

Für Fragen steht zur Verfügung: Erika Ziltener, Präsidentin DVSP, 079 705 14 30

47.392078, 8.53816

  • Postgebäude Schaffhauserplatz

  • Hofwiesenstrasse 3

  • Postfach

  • 8042 Zürich

  • 044 361 92 56

  • Täglich von 09:00 - 11:30 Uhr / 14:00 - 16:00 Uhr